Freiburg, 16.09.2011, Anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2011 erinnert der Bundesverband Kinderhospiz e.V. daran, die Rechte von lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken. Politik und Krankenkassen müssen stärker als bisher berücksichtigen, dass Kinderhospizarbeit in Deutschland dringend gefördert werden muss.

Kinderhospizarbeit ist noch immer auf Spenden angewiesen, nur rund 50 Prozent der laufenden Kosten werden von den Kostenträgern erstattet. Nach wie vor eine unbefriedigende Situation, weil es den Einrichtungen und der gesamten Bewegung auf Dauer schaden wird. In den Bundesländern gibt es auch mit der neuen Gesetzeslage keine einheitliche Kostenerstattung: je nach Land und Krankenkasse werden viele Aufenthalte nicht als Hospizaufenthalte bewilligt. "Auch kranke Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Wünschen und Vorstellungen, mit denen Sie zum großen Teil die Arbeit in den Hospizen beflügeln. Da sie aber leider aufgrund ihrer Krankheit sich nicht einmischen können, wollen wir dies gerne am Weltkindertag tun", so Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz e.V.

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