A Voice for all Children in the World – eine weltweite Aufgabe!

Zehn Jahre Kinderhospizarbeit auf Bundesebene: Die Familie als untrennbare Einheit in den Mittelpunkt – daran erinnert der Bundesverband Kinderhospiz e.V. zu seinem 10-jährigen Bestehen. Rund 23.000 Familien müssen allein in Deutschland mit der Gewissheit leben, dass ein Kind das Erwachsenenalter nicht erreichen wird. Auf ihrem Weg durch diese Belastungssituation helfen Kinderhospizdienste und Kinderhospize in vielfältiger Art und Weise.

Der Welthospiztag am 13. Oktober bietet für den Bundesverband Kinderhospiz e.V. Anlass, gegen die Tabuisierung des Themas anzugehen und für die Interessen der betroffenen Familien einzutreten. Handlungsbedarf sieht der Verband vor allem in der Anerkennung von Leistungen der Hospize und Hospizdienste durch die Krankenkassen - eine grundlegende Verbesserung der Finanzierung von Kinderhospizarbeit ist längst überfällig.

"Eine Stimme für alle Kinder in der Welt" verdeutlicht, dass die Versorgung in den Hospizen nur funktioniert, wenn sie sich auf viele Schultern verteilt. Dafür steht die ICPCN (International Children's Palliative Care Network) mit Sitz in Südafrika. Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz e.V., hat von Beginn an in der ICPCN mitwirken können. Sie vertritt als Vizepräsidentin Westeuropa als eine von acht Regionen. Das Ziel für die nächsten Jahre ist klar formuliert: Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. will auch weiterhin Kinderhospizarbeit deutschlandweit fördern, die Zusammenarbeit mit ICPCN weiterhin stärken, und betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Angehörigen unterstützen.

Poster der ICPCN zum Welthospiztag