Benefizausstellung in St. Blasien will Arbeit in Kinderhospizen fördern.

In erster Linie strahlt die Benefizausstellung "Kunst die hilft" zum Wohle des Bundesverbandes-Kinderhospiz Lenzkirch im Café Ell einen beispielhaften Reiz aus. Vielfarbige Nuancen fusionieren da in den Kunstwerken von zehn Künstlern im Gewand des Meisterlichen zugunsten schwerstkranker Kinder.

Mit der Vernissage am Donnerstag übergab Lutz Franz, der Botschafter des Bundesverbandes-Kinderhospiz Lenzkirch und Initiator der Ausstellung diese ihrer Bestimmung, zu zärtlichen, von Familie Bizenberger gesponserten, Klängen der Harfenistin Stefanie Kirner. Zahlreiche Anwesende, die Leitende Kreisverwaltungsdirektorin für Jugend und Soziales Sabine Schimkat, die Geschäftsführerin des Bundesverbandes-Kinderhospiz Lenzkirch Sabine Kraft, Bürgermeister Rainer Fritz und weitere Gäste waren gekommen.

Während ihrer angeregten Gespräche hielten sie dann inne, als Lutz Franz zur Anerkennung für sein wunderbares und engagiertes Gesamtwerk die Botschafterurkunde aus den Händen der Geschäftsführerin Sabine Kraft erhielt. "Dass du überhaupt die Idee zu dieser Benefizausstellung hattest und das alles in die Wege geleitet hast, freut mich ganz besonders", sagte zuvor Gastgeber Clemens Huber.

"Es geht in der Hospizarbeit nicht um schwarze Kleider, es geht darum ein kurzes Leben so schön wie möglich zu gestalten, denn über 40 000 Kinder in Deutschland haben Erkrankungen, die über mehrere Monate oder gar Jahre verlaufen und immer pflegeintensiver werden", erklärte Sabine Kraft eindringlich.

Sie unterstrich, dass die Familien ihr Kind Tag wie Nacht und jede Stunde mit Medikamenten, Beatmungsgeräten und Sondenernährung versorgen müssten.

Zum vollständigen Artikel der Badischen Zeitung