Back Dir einen Engel!

190118 PM Angel Cookies

Bundesverband Kinderhospiz ruft mit Mitgliedern zu gemeinsamer Backaktion für die Kinderhospizarbeit auf – Grüne Bänder als Solidaritätszeichen

Zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar wenden sich der Bundesverband Kinderhospiz und seine Mitgliedseinrichtungen an Hobbybäcker, Keksliebhaber und Naschkatzen. Es soll gebacken werden zugunsten der Kinderhospizarbeit und der weit über 40.000 Familien in Deutschland, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Der Dachverband der deutschen Kinderhospize hat dazu engelsförmige Ausstechformen entworfen. Mit diesen finden in vielen Kinderhospizeinrichtungen Deutschlands Backaktionen mit betroffenen Kindern und ihren Geschwistern statt.

„Dieser ‚Angel‘ ist für den Bundesverband Kinderhospiz und all seine Mitglieder ein besonderes Symbol. Er wurde von einem betroffenen Vater entwickelt, der diese Form seiner Tochter Angelina – ‚Angel‘ – widmete“, erklärt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Angelina starb mit 17 Jahren an einem Hirntumor. Wir verwenden ihren Angel als Symbol für alle Kinder, die unheilbar krank sind und in absehbarer Zeit sterben müssen,“ so Kraft.

Unter Angelinas Zeichen startete im Sommer der erste „Kinder-Lebens-Lauf“ bei dem die Mitglieder im Bundesverband Kinderhospiz eine engelsförmige Fackel von Kinderhospiz zu Kinderhospiz trugen. Durch die Hände von Hunderten Unterstützern ging die Angel-Fackel auf ihrem über 7000 Kilometer langen Weg. Nun soll es den Angel als süße Aufmerksamkeit geben. Auf der Facebook-Seite „Tag der Kinderhospizarbeit“ ruft der Bundesverband Kinderhospiz bundesweit dazu auf, mittels einer zum Download angebotenen Schablone Angel-Cookies zu backen. „Wir freuen uns auf viele Fotos von schön verzierten Engeln“, sagt Sabine Kraft. „Bei der Backaktion mitzumachen bedeutet gleichzeitig etwas Gutes zu tun: nämlich auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam zu machen und auf die Situation betroffener Familien!“

Für Aufmerksamkeit für die Kinderhospizarbeit sollen auch die grünen Bänder sorgen, die der Bundesverband Kinderhospiz zum Tag der Kinderhospizarbeit als Zeichen der Solidarität einsetzt. Ähnlich wie die bekannte „rote Schleife“ kann das grüne Band von jedem getragen werden, der betroffenen Familien sein Mitgefühl ausdrücken möchte. Grüne Bänder verkauft der Bundesverband Kinderhospiz über seinen Onlineshop: http://www.bundesverband-kinderhospiz.de/bv-shop/kleidung-und-accessoires/meterware-gr%C3%BCnes-band-zum-tag-der-kinderhospizarbeit-detail

Sabine Kraft: „Für Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind bedeutet es sehr viel, zu sehen, dass viele Menschen Anteil nehmen. Oft geraten sie durch die Krankheit ihrer Kinder in ein soziales Abseits. In dieser Lage zählt jeder kleine Glückmoment. Und damit jedes getragene grüne Band und jeder einzelne Keks, der für die Kinderhospizarbeit gebacken, verschenkt und genossen wurde!“

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Rezept-Vorschlag

 

Noch schnell ein bisschen sparen

181228 PM Steuern sparen

Bundesverband Kinderhospiz: Spenden können von der Steuer abgesetzt werden – Ausschlaggebend ist Datum der Anweisung

Der Ausklang des Jahres bedeutet nicht nur Feiertage und eine Ruhepause – er bedeutet auch Jahresabschlüsse und Finanzplanung. Der Bundesverband Kinderhospiz weist zum Jahreswechsel auf die Möglichkeit hin, durch Spenden Steuern zu sparen. „Unseren Unterstützern und Förderern stellen wir selbstverständlich eine Spendenquittung aus, die beim Finanzamt eingereicht werden kann“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Wer Gutes tut, soll schließlich auch ein bisschen davon profitieren: Spenden an gemeinnützige Vereine wie den Bundesverband Kinderhospiz können von der Steuer abgesetzt werden. „Spenden sind bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben direkt absetzbar“, erklärt Sabine Kraft. „Dabei ist das Datum der Spendenzusage ausschlaggebend, nicht der Zahlungseingang“ – so können also auch noch kurz vor dem Jahreswechsel Steuern gespart werden!

Der Bundesverband Kinderhospiz engagiert sich als Dachorganisation der stationären und ambulanten Kinderhospize für bessere Rahmenbedingungen für die Kinderhospizarbeit und setzt für die über 40.000 Familien in Deutschland ein, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben.  Mit dem OSKAR Sorgentelefon hat der BVKH eine weltweit einzigartige Hotline ins Leben gerufen, an die sich Betroffene wie Fachleute wenden können und alle, die Fragen haben zu lebensverkürzenden Erkrankungen bei Kindern oder Trauernde, die bereits ein Kind verloren haben.  OSKAR ist unter der Nummer 0800 8888 4711 rund um die Uhr, anonym und kostenfrei erreichbar.

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„Sazou“ ist die Gewinnerin!

181221 MILA Fotopreis 01

„Ist die süß!“ Mila ist begeistert. Sie hält das Bild in die Höhe, auf dem die Hündin „Sazou“ zu sehen ist – im Kinder-Lebens-Lauf-Shirt. Sazou war dabei, als der Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverbands Kinderhospiz im August München erreichte. Die Kampagne für Kinderhospizarbeit umfasste eine über 7000 Kilometer lange Strecke, die ähnlich einer Pilgerreise zu Fuß, mit Fahrrädern, in Rollstühlen, in Pferdekutschen, Flugzeugen oder mit Schiffen zurückgelegt wurde. Hunderte Unterstützer der Kinderhospizarbeit trugen das Wahrzeichen des Kinder-Lebens-Laufs, die engelsförmige Fackel des Bundesverbands Kinderhospiz, durch ganz Deutschland. Am 4. Juni startete der Lauf in Berlin, wo er am 13. Oktober auch wieder endete. Der Bundesverband Kinderhospiz hat nun das beste Bild der Kampagne ausgezeichnet.

„Der Mila Fotopreis trägt den Namen unseres kleinen Starterkinds“, berichtet Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Mila ist sechs Jahre alt und durfte in ihrem Rollstuhl die allerersten Meter des Kinder-Lebens-Laufs zurücklegen.“ Mila leidet an einer unheilbaren Krankheit. Und strahlt eine ganz besondere Lebensfreude und Zuversicht aus, mit der sie auch Schirmherrin Elke Büdenbender zutiefst beeindruckte. Die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte Mila beim Startevent im Berliner Tempelhof die Fackel des Kinder-Lebens-Laufs, auf einer Bühne, über der auf einer riesigen Leinwand Milas Porträt zu sehen war.

„Der Mila Fotopreis sollte dazu anregen, die vielen Gesichter und Geschichten einzufangen, die den Kinder-Lebens-Lauf ausgemacht haben“, erklärt Sabine Kraft. „Uns hat sehr berührt, wie viele Bilder uns erreicht haben. So viele schöne Momente gab es mit dem Kinder-Lebens-Lauf, so viele Menschen haben in diesem Sommer Solidarität mit betroffenen Familien bewiesen!“

Die Auswahl des stärksten Bildes war dennoch leicht. Mila selbst ist Jurorin, mit ihr beugt sich Daniel Böcking über die eingereichten Bilder. Böcking ist als stellvertretender Chefredakteur bei der BILD-Zeitung Profi, was aussagekräftige Fotos angeht. Als Botschafter engagiert er sich für die Kinderhospizarbeit und hat für den Mila-Fotopreis ein Preisgeld von 500 Euro ausgelobt. In den Redaktionsräumen der BILD diskutieren die beiden Juroren über die Motive. Viele Schnappschüsse mit strahlenden kleinen und großen Fackelträgern sind zu sehen. Aber Sazous Hundeporträt verzaubert die kleine Preisrichterin sofort.

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Die braune Hündin mit dem süßen Stirnrunzeln wurde von Lena Bronner in München abgelichtet. Die Fotografin ist bei der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München als Leitung für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zuständig und war deshalb natürlich mit ihrer Kamera unterwegs, als die Fackel am 24. August die Kinderhospizeinrichtung erreichte, die Mitglied im Bundesverband Kinderhospiz ist. „Wir hatten hier ein wunderschönes Kinder-Lebens-Lauf-Fest, mit toller Musik, vielen Gästen und betroffenen Familien“, erinnert sich Bronner. Von München aus musste die Fackel weiter nach Augsburg transportiert werden, die Strecke von rund 70 Kilometern über mehrere Zwischenstationen bewältigten verschiedene Läufergruppen – samt Sazou und ihrer Besitzerin Anna! „Ich fand die Hündin sehr süß, weil sie das Shirt so gelassen trug“, lacht Bronner.

Das Preisgeld von 500 Euro möchte Lena Bronner für den Ausbau des Krisendienstes Ruf24 verwenden. Fotografin und Bild werden im nächsten Jahresmagazin „365 Tage Fürs Leben“ des Bundesverbands Kinderhospiz ausführlich vorgestellt, das Ende April 2019 erscheinen wird.

„Ich finde es toll, mit welcher Bestimmtheit Mila gerade dieses Bild ausgesucht hat“, berichtet Sabine Kraft über die Auswahl des Gewinnerbilds. „Das Foto von Sazou ist ein schönes Beispiel dafür, wie vielfältig die Unterstützung war, die der Kinder-Lebens-Lauf den ganzen Sommer über erfahren durfte. Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben – Zweibeiner und Vierbeiner!“

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Die Grüne Bande voll in Fahrt

Jugendprojekt des Bundesverband Kinderhospiz feiert Geburtstag – Film gibt Einblicke in die Zusammenarbeit

Auf der Hohenzollernbrücke In Köln steht eine Gruppe junger Touristen, lacht und kettet zu den Tausenden von Schlössern, die die Brücke zieren, noch eine Handvoll weitere dazu. Was in Köln vermutlich jeden Tag passiert, ist für diese Gruppe dennoch etwas ganz Besonderes: Hier ist die „Grüne Bande“ unterwegs, das Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz. Seit genau einem Jahr gibt es den Club für schwerstkranke Jugendliche, ihre Geschwister und Freunde.

An einem Wochenende im November treffen sich die Bandenmitglieder auf Einladung des Bundesverbands Kinderhospiz und Kooperationspartner Aktion Kindertraum in Köln. Dort wird gefeiert, gelacht, gearbeitet: „Ich bin so froh, dass es die Grüne Bande gibt“, sagt Bandenchefin Sina Wolf, „So etwas gab es bis jetzt noch nicht für uns“. Die 17-Jährige ist Mitbegründerin des Jugendclubs und seit einem Jahr „Bandenchefin“. Sina sitzt selbst aufgrund ihrer Krankheit SMA (spinale Muskelatrophie) im Rollstuhl. Sie hat das Konzept mitentwickelt, das den Jugendlichen den Spielraum und die Möglichkeiten verschaffen soll, sich zu eigenen Themen Gehör zu verschaffen. „Wir haben was zu sagen“ ist das Motto der Grünen Bande, und in Köln wird eifrig an dem „was“ gearbeitet. Mehr Anerkennung, weniger Ausgrenzung, und vor allem nicht immer und überall dieses nervige Mitleid – Sina und die Bandenmitglieder entwickeln Statements, die sie in einer Fotokampagne einbinden möchten und die außerdem direkt in einen eigenen Songtext einfließen. Sängerin und Songwriterin Ela Querfeld und Sänger Robin Eichinger sind in Köln dabei und komponieren mit der Grünen Bande einen eigenen Song.

Mit dabei ist auch der junge Filmemacher Noah Bach, der die Jugendlichen mit seinen Kameras begleitet. Zum ersten Geburtstag schenkte er der Grünen Bande seine Zeit und einen Film über das erste Bandentreffen. In aussagekräftigen Bildern fängt er darin ein, wie kreativ, lebhaft und lustig die Bande tagte – allen Einschränkungen zum Trotz. Der Film ist ab heute auf www.gruene-bande.de und auf YouTube zu sehen: https://youtu.be/RhrUrxW3wgA

181220 Ein Jahr Gruene Bande

„Ich bin begeistert, welche Ergebnisse die Bandenmitglieder gemeinsam erarbeiten konnten“, freut sich Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Es ist toll zu sehen, wie gut die Jugendlichen die Plattform nutzen, die wir ihnen mit der Grünen Bande anbieten“. Auch Ute Friese, Geschäftsführerin von Aktion Kindertraum und Sponsorin des Jugendprojekts ist vom Schaffensdrang der Bande beeindruckt. „Hier in Köln konnte ich hautnah erleben, welche Energien es freisetzt, wenn schwerstkranke Jugendliche oder ihre Geschwister endlich einmal selbst zu Wort kommen!“ Der bandeneigene Song soll Anfang des Jahres in einem Tonstudio aufgenommen werden, die Umsetzung der Fotokampagne ist ebenfalls für 2019 geplant. „In unserem Song lautet eine Zeile: ‚Wir sind nicht normal und dabei völlig normal!‘“, sagt Sina: „Und genau das zeigen wir der Öffentlichkeit auch!“ Bleibende Zeichen setzen – das haben die Jugendlichen in Köln nicht nur auf der Hohenzollernbrücke geschafft, wo die nagelneuen Vorhängeschlösser mit den Namen der Bandenmitglieder funkeln.

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French Toast und seine Folgen

181218 Paola Spende

YouTuberin Paola Maria und das Kölner Café Buur unterstützen die Kinderhospizarbeit mit einer Spende von 2150 Euro

Einsatz für den guten Zweck kann extrem lecker sein, das beweist die Spendenaktion, die das Kölner Szene-Café Buur gemeinsam mit YouTuberin Paola Maria ins Leben gerufen hat. Für zwei Wochen stand im angesagten Café Buur ein Frühstück auf der Speisekarte, das Paolas Namen trug. Wer den leckeren French Toast bestellte und genoss, spendete automatisch zwei Euro für die Kinderhospizarbeit. Das Ergebnis der Aktion kann sich sehen lassen: 2150 Euro kamen zusammen und wurden jetzt vom Café Buur an den Bundesverband Kinderhospiz übergeben!

„Wir freuen uns riesig über diese ungewöhnliche Spendenaktion“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Den Einsatz von YouTuberin Paola Maria schätzt sie besonders, denn die Botschafterin für Kinderhospizarbeit wird in wenigen Tagen ihr erstes Kind zur Welt bringen. „Es ist wunderbar, dass sich Paola einem so sensiblen Thema wie der Kinderhospizarbeit so engagiert widmet!“, sagt sie. Paola freut sich über die Summe, die unter ihrem Namen im Café Buur gesammelt werden konnte: „Wie schön, dass der Betrag den Bundesverband sozusagen als Weihnachtsgeschenk erreicht! Es macht mich sehr stolz, dass ich dazu beitragen kann Familien zu helfen, die ein schwerstkrankes Kind haben!“

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