180918 PM Weltkindertag

Zum Weltkindertag am 20. September: Bundesverband Kinderhospiz fordert mehr Beachtung für schwerstkranke Kinder -  Jugendprojekt „Grüne Bande“ baut Netzwerk auf

Mit seinem Motto „Kinder brauchen Freiräume“ soll der diesjährige Weltkindertag dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten zur Beteiligung zu verschaffen. Der Bundesverband Kinderhospiz fordert, dabei auch die besonderen Bedürfnisse von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen. „Wer körperlich so stark eingeschränkt ist, für den ist es besonders wichtig, nicht übersehen, sondern gleichberechtigt gehört zu werden“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Mit der „Grünen Bande“ hat der Dachverband der deutschen Kinderhospizeinrichtungen eine Jugendorganisation gegründet, die sich der öffentlichen Wahrnehmung betroffener Jugendlicher in Politik und Gesellschaft widmet. „Wir haben was zu sagen!“ lautet der Leitspruch der Bande.

„Die Grüne Bande ist ein tolles Beispiel dafür, welches Potenzial Kinder und Jugendliche entwickeln – ganz besonders solche, die krankheitsbedingte Einschränkungen bewältigen müssen – wenn man ihnen die Freiräume dazu bietet!“, sagt Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz schuf gemeinsam mit und für betroffene Jugendliche die Grüne Bande, deren Mitglieder über eine eigene Webseite (www.gruene-bande.de) sowie über Facebook und Instagram miteinander vernetzt sind. „Für die jungen Betroffenen ist die virtuelle Welt oft der einzige Weg, um mit Gleichaltrigen, noch dazu in einer ähnlichen Situation, ins Gespräch zu kommen“, weiß Kraft. Einmal im Jahr jedoch lädt der Bundesverband Kinderhospiz gemeinsam mit dem Kooperationspartner der Grünen Bande, Aktion Kindertraum, zu einem Jahrestreffen ein, bei dem sich die Bandenmitglieder auch in der realen Welt begegnen. Bandenchefin Sina freut sich: „Dieses Jahr feiern wir bei einem Wochenende in Köln unser erstes Jahr Grüne Bande!“ lacht sie, und ergänzt schnell: „Aber ein bisschen arbeiten werden wir natürlich auch.“

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