UnterstĂŒtzung im Briefumschlag

171113 PM Weihnachtspost

Bundesverband Kinderhospiz mit Weihnachtspost-Aktion fĂŒr Unternehmen

Weihnachten steht vor der TĂŒre: FĂŒr alle Unternehmen, die sich nun an das Versenden von WeihnachtsgrĂŒĂŸen an GeschĂ€ftspartner und Kunden machen, bietet der Bundesverband Kinderhospiz eine Möglichkeit, gleichzeitig mit dem Versenden guter WĂŒnsche etwas Gutes zu tun.

Der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) setzt sich als Dachverband der deutschen Kinderhospizeinrichtungen fĂŒr die ĂŒber 40.000 Familien in Deutschland ein, die ein unheilbar krankes Kind haben, das in absehbarer Zeit sterben muss. Nicht nur, dass diese Arbeit fast ausschließlich von Spenden abhĂ€ngig ist – auch in der öffentlichen Wahrnehmung hat es die Kinderhospizarbeit schwer. Kinder und Tod – ein Tabuthema, bei dem die meisten am liebsten wegschauen.

„Zum GlĂŒck wird unser Einsatz fĂŒr die Betroffenen von zahlreichen namhaften Prominenten und KĂŒnstlern unterstĂŒtzt, die uns helfen, auf unser Thema aufmerksam zu machen“, sagt BVKH-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Sabine Kraft. „Gerade zur Weihnachtszeit ist es uns besonders wichtig, die Familien nicht allein zu lassen. Sie verdienen jeden gemeinsamen GlĂŒcksmoment und jede Hilfe!“

Mit wunderschön gestalteten Weihnachtskarten, die exklusiv fĂŒr den BVKH entworfen wurden und ĂŒber den Online-Shop  www.bundesverband-kinderhospiz.de/shop erhĂ€ltlich sind, ist UnterstĂŒtzung ganz leicht. Ab einer Menge von 250 StĂŒck bedruckt der Bundesverband Kinderhospiz die Karten auch mit einem individuellen Text. SelbstverstĂ€ndlich sollen die UnterstĂŒtzer auch als solche erkennbar sein: der BVKH bietet EinlegeblĂ€tter oder ein Banner fĂŒr die Webseite der Unternehmen, die sich so fĂŒr die Kinderhospizarbeit einsetzen.

SelbstverstÀndlich können an der Aktion auch Privatpersonen teilnehmen.

Informationen rund um den BVKH und die Aktion Weihnachtspost gibt es unter www.bundesverband-kinderhospiz.de oder telefonisch unter 07653/826-400.

Bitte bei Veröffentlichung des beigefĂŒgten Bildes ©Lienhart/BVKH angeben.

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Mut machen und Kraft finden

171010 PM Aus der Trauer

Bundesverband Kinderhospiz und FriedWald mit bewegender Informationsveranstaltung

Kinder und Tod: Ein Tabuthema, dem man sich nur zögerlich nĂ€hert. Deshalb ist es dem Bundesverband Kinderhospiz ein besonderes Anliegen, sich um Familien zu kĂŒmmern, die um ein Kind trauern. Mit Informationstagen wie zuletzt in Löffingen fĂŒhrt der Dachverband der deutschen Kinderhospize Betroffene wie auch Menschen, die beruflich mit Kindern zu tun haben, an das Thema heran.
Hochrangige Referenten aus ganz Deutschland sind in Löffingen dabei, wie die Schauspielerin, Autorin und Trauerbegleiterin Isabel Schupp, die mit ihrem Vortrag „Loslassen? Nein Danke! Achtsamkeit und SelbstmitgefĂŒhl in der Trauerbegleitung“ beeindruckt. Isabel Schupp ist selbst betroffene Mutter und verlor ihre Tochter Pauline, als diese gerade einmal 16 Jahre alt war. Im Alltag mit einem so schwer kranken Kind helfe oft die Frage nach dem ‚Jetzt FĂŒhlen‘ weiter. „Nicht an morgen denken, an die Angst, vor dem was kommt, sondern an Deinen Atem, Dein Herzklopfen. Das ist jetzt.“
Viele Betroffene unter den Teilnehmern in Löffingen fĂŒhlen sich durch die persönlichen Erfahrungsberichte ermutigt und gestĂ€rkt. So freut sich Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbands Kinderhospiz (BVKH), ĂŒber viele positive RĂŒckmeldungen. Besondere Verbundenheit entsteht, als eine Familie ĂŒber den Alltag mit ihrem schwerst kranken Sohne spricht – dem Kleinen wurde schon mehrfach der Tod vorher gesagt, und trotzdem ist auch er in Löffingen dabei.
Doch nicht nur um Erfahrungsaustausch geht es bei den Informationstagen des BVKH, auch ĂŒber Schwierigkeiten wie die, geeignete PflegekrĂ€fte zu finden, sprechen die Teilnehmer offen. Der Bundesverband Kinderhospiz hat auch fĂŒr Familien in Trauer mit dem „OSKAR Sorgentelefon“ ein einzigartiges Hilfsangebot geschaffen: Die kostenlose und anonyme Hotline, die rund um die Uhr zu erreichen ist, wendet sich an Familien, die ein schwerstkrankes Kind haben, an FachkrĂ€fte und Interessierte und an alle Menschen, die je ein Kind verloren haben. Denn wenn keiner mehr da ist und keiner zuhören kann – OSKAR ist da.

„Es ist wichtig, dem Thema Trauer offen zu begegnen“, weiß Sabine Kraft, „denn der Tod eines Kindes lĂ€sst Familien oft auf ungeahnte Weise vereinsamen. Es gibt eine Kraft, die aus dem Tod des eigenen Kindes erwĂ€chst und es gilt, diese zu finden“. SĂ€ngerin Ela Querfeld, die sich als Botschafterin des BVKH fĂŒr Kinderhospizarbeit einsetzt, setzt diesen Gedanken musikalisch in ihrem Lied „GlĂŒck muss man nicht suchen, man muss es finden“ um. In Zusammenarbeit mit FriedWald veranstaltet der Bundesverband Kinderhospiz regelmĂ€ĂŸig Informationstage zum Thema Trauer, „an denen jedesmal eine AtmosphĂ€re entsteht, die Augen, Mund und Ohren öffnet fĂŒr unser Thema“, freut sich Sabine Kraft.

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Ihr seid wirklich kleine Helden!

171014 PM Hut auf unterstuetzer

Bundesverband Kinderhospiz feiert Welthospiztag 2017 im Europa-Park

„Wow!“ Die elfjĂ€hrige Amelie ist außer sich vor Begeisterung. Den ganzen Vormittag schon ist sie mit ihrer Familie im Europa-Park in Rust unterwegs, saust von Themenbereich zu Themenbereich, von „Spanien“ ĂŒber die „Schweiz“ bis „Griechenland“. So weit, so normal in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark. Doch Amelie ist heute ein besonderer Gast: Ihre große Schwester Sina sitzt im Rollstuhl, weil sie an SMA leidet, und Amelie ist mit ihrer Familie heute im Europa-Park, um gemeinsam mit dem Bundesverband Kinderhospiz den Welthospiztag zu feiern.  „Auf den ersten Blick mag das so gar nicht passen“, sagt BVKH GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Sabine Kraft: „Unheilbar kranke Kinder und ein Freizeitpark? Aber gerade darum geht es in der Kinderhospizarbeit. Wir möchten die Familien zurĂŒckholen in die Mitte der Gesellschaft. Sie sollen die wenige Zeit, die sie gemeinsam haben, mit wunderschönen gemeinsamen Erlebnissen fĂŒllen und so viele GlĂŒcksmomente wie möglich sammeln!“

Schon zum dritten Mal darf der Bundesverband Kinderhospiz mit seinen GĂ€sten den Welthospiztag in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark feiern. Mauritia Mack, Botschafterin des BVKH und Ehefrau von Europa-Park Inhaber JĂŒrgen Mack, freut sich, dass auch in diesem Jahr so viele betroffene Familien gekommen sind. „Nicht nur fĂŒr die Kinder, auch fĂŒr ihre Eltern ist ein Besuch oftmals ein Lichtblick. Auf ihrer spannenden Reise durch die 15 europĂ€ischen Themenbereiche können die Familien fĂŒr einen Tag ihre Sorgen vergessen und gemeinsam eine unbeschwerte Zeit erleben. Es ist einfach wunderbar, wie viel Freude und Spaß die kleinen und großen GĂ€ste an den Attraktionen und Shows haben. Wir freuen uns sehr, dass sie im Europa-Park schöne Stunden zusammen verbringen und neue Energie fĂŒr die großen Herausforderungen in ihrem Alltag gewinnen“, so die Gastgeberin.

Der Welthospiztag steht international unter dem Motto „put your hat on“ – im Europa-Park heißt es deshalb: „Hut auf – FĂŒr kleine Helden!“ Und so sehen die erstaunten Parkbesucher heute Hunderte von Menschen mit Hut, die sich nachmittags sogar zu einer eigenen Show versammeln. Im glanzvollen Ballsaal Berlin wird den besonderen GĂ€sten ein abwechslungsreiches Programm geboten: Sabine Kraft, Mauritia Mack und die StaatssekretĂ€rin des Ministeriums fĂŒr Soziales und Integration in Baden-WĂŒrttemberg, BĂ€rbl Mielich, begrĂŒĂŸen die Besucher; der KĂŒnstler Thomas Zipfel zeichnet live einen Cartoon,  Artisten und KĂŒnstler des Europa-Park treten fĂŒr sie auf.

171014 PM Hut auf bande

Und dann kommt fĂŒr Amelie ein sehr spannender Moment: Ihre Schwester Sina stellt auf der BĂŒhne das neue Jugendprojekt des BVKH vor. Amelie wird dazu gebeten, denn auch sie will sich bald in der „GrĂŒnen Bande“ engagieren, einem Club fĂŒr lebensverkĂŒrzend erkrankte Jugendliche, ihre Geschwister und Freunde, in dem sich die Teenager fĂŒr ihre eigenen Belange einsetzen wollen. Sina und Amelie freuen sich riesig, dass KiKA Moderatorin Jessica Lange die Schirmherrin der GrĂŒnen Bande wird. „Jess“ hat zwar den Auftritt der beiden Schwestern wegen einer FlugverspĂ€tung verpasst, am großen Informationsstand des Bundesverbands Kinderhospiz gibt es spĂ€ter aber doch noch ein erstes Bandentreffen.  Die offizielle GrĂŒndungsveranstaltung der GrĂŒnen Bande wird es noch in diesem Jahr in Sinas und Amelies Heimatstadt Heidelberg geben, und dann soll es gleich losgehen: die Jugendlichen wollen sich zum Thema Ausgrenzung in der Gesellschaft, behindertengerechte Umgebung und vieles mehr austauschen. „Ich bewundere sehr, wie offen ihr mit Eurer Situation umgeht“, staunt Jess ĂŒber die junge BandengrĂŒnderin Sina. „Ihr seid wirklich kleine Helden!“ Sie wird die Jugendlichen dabei unterstĂŒtzen, ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Amelie ist gewohnt, dass die Krankheit ihrer Schwester viel Raum im Familienalltag beansprucht. In dem neuen Jugendprojekt wird sie sich dafĂŒr einsetzen, dass auch die Perspektive der Geschwisterkinder nicht vergessen wird. Aber heute soll es trotz Rollstuhl,  Krankheit und Kinderhospizarbeit vor allem um eines gehen: ums Spaß haben! WĂ€hrend ihre Schwester noch zu einem Pressefoto gebeten wird, plant Amelie deshalb fröhlich: „Und jetzt ab in den Silver Star, und zwar ganz nach vorne!“

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Aus der Trauer wÀchst die Kraft

171010 PM Aus der Trauer

Bundesverband Kinderhospiz und FriedWald mit gemeinsamer Informationsveranstaltung am 21.10.2017

Das eigene Kind betrauern zu mĂŒssen ist sicher die schrecklichste Erfahrung, die Eltern widerfahren kann. Vorstellen kann man sich den Schmerz als Nichtbetroffener wohl nur ansatzweise, die lebenslangen Auswirkungen bleiben oft unverstanden.
Der Bundesverband Kinderhospiz und FriedWald nehmen sich dem Tabuthema an und veranstalten einen Informationstag am Samstag, 21. Oktober 2017, ab 10 Uhr in der Festhalle Löffingen. Unter dem Titel „Aus der Trauer wĂ€chst die Kraft“ erwarten die Besucher GesprĂ€chsrunden und VortrĂ€ge aus verschiedensten Blickwinkeln: sei es ein geschichtlicher Abriss zum Umgang mit der Trauer um Kinder, sei en es Erfahrungsberichte Betroffener oder die EinschĂ€tzungen einer Trauerbegleiterin.
Die Veranstaltung richtet sich natĂŒrlich an Betroffene, aber auch an Interessierte, die beruflich mit Familien und Kindern zu tun haben.
Der Tag wird musikalisch von der SĂ€ngerin und Songwriterin Ela Querfeld begleitet, die sich als Botschafterin fĂŒr den Bundesverband Kinderhospiz engagiert.
Im Anschluss an das Tagesprogramm in der Festhalle wird es die Möglichkeit geben, FĂŒhrungen durch den FriedWald in Friedenweiler zu besuchen.

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Sanfte NĂ€chte mit sanftem Licht

171006 nurse light

Japanische Firma Takahata Electronics spendet mit Partnerfirma „nurse lights“ an Bundesverband Kinderhospiz.

Oft sind es die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Ein schönes Beispiel dafĂŒr ist das „nurse light“ der japanischen Firma Takahata Electronics Corp. Diese kleine Lampe wurde eigens konzipiert fĂŒr Pflegepersonal, das nachts ĂŒber das Wohl von Patienten wacht.

In Deutschland gibt es ĂŒber 40.000 Kinder und Jugendliche, die lebensverkĂŒrzend erkrankt sind. V iele von ihnen mĂŒssen rund um die Uhr betreut werden  â€“ nachts natĂŒrlich so sensibel und rĂŒcksichtsvoll wie möglich, damit die kleinen Patienten ungestört schlafen können. Das „nurse light“ hat im Vergleich zu Taschenlampen den Vorteil, dass es weder Patienten noch Pfleger blendet und die erforderlichen LichtverhĂ€ltnisse sich durch regulierbare Helligkeit problemlos anpassen lassen.

Getestet wurde das „nurse light“ im stationĂ€ren Kinderhospiz „Regenbogenland“ in DĂŒsseldorf, und die Begeisterung fĂŒr das Produkt war dort so groß, dass die Firma Takahata gemeinsam mit einer japanischen Firma mit Sitz im Großraum DĂŒsseldorf nun dem Bundesverband Kinderhospiz 14 Exemplare der praktischen Lampe spendet, damit diese auch an alle anderen stationĂ€ren Kinderhospize in Deutschland weiter gegeben werden können. Das „nurse light“ wird auf dem deutschen Markt fĂŒr 190 Euro verkauft.

„Wir freuen uns sehr ĂŒber diese Spende“, bedankt sich Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Auch im Bereich der Kinderhospizarbeit leistet das Pflegepersonal oft Unglaubliches. Jede kleine Hilfe und jede Erleichterung fĂŒr die kleinen Patienten ist da höchst willkommen.“

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