Hinschauen statt Wegsehen

180209 Tag der KHA BVKH

Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar: Bundesverband Kinderhospiz veröffentlicht Kurzfilmreihe – Grünes Band als Zeichen der Solidarität auch für den Bundestag

Es ist ein besonderer 10. Februar, Tag der Kinderhospizarbeit, in diesem Jahr – in Deutschland herrscht der Ausnahmezustand der fünften Jahreszeit. Von Nord nach Süd sind die Narren unterwegs, feiern Karneval, Fasching oder Fasnet. Kein Grund, den Tag der Kinderhospizarbeit deshalb nicht auch zu begehen, meint Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz (BVKH): „Kinderhospizarbeit ist kein trauriges Thema. Es geht darum, Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern so viele Glücksmomente wie möglich zu verschaffen. Warum sollte das nicht auch zur Ausgelassenheit der Karnevalszeit passen?“ Kraft ermutigt die Mitglieder des BVKH, mit regionalen Aktionen und Veranstaltungen auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen.
Als Zeichen der Unterstützung für die Kinderhospizarbeit wird am 10.Februar ein grünes Band getragen, das der Bundesverband Kinderhospiz inzwischen etabliert hat. Analog zur „rote Schleife“ machen die Träger des grünen Bandes in ganz Deutschland auf das Thema Kinderhospizarbeit aufmerksam und drücken Empathie mit den Betroffenen aus. „Das grüne Band trägt sich genauso gut zu einer Kostümierung wie zu einem Anzug“, schmunzelt Sabine Kraft. Zum Tag der Kinderhospizarbeit hat der Bundesverband in diesem Jahr auch grüne Bänder an alle Bundestagsabgeordneten Deutschlands verschickt.
Die grünen Bänder sind beim Bundesverband Kinderhospiz über www.bundesverband-kinderhospiz.de/shop erhältlich.
Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit veröffentlicht der Bundesverband Kinderhospiz in diesem Jahr Kurzfilme aus der Reihe „little stars“, mit der auch international auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam gemacht wird. „Unsere Filme geben Einblicke in das Leben der betroffenen Kinder. Siezeigen, dass es sich lohnt, beim Thema Kinderhospizarbeit hinzuschauen statt wegzusehen“, erläutert Sabine Kraft. Die Filme werden am 10. Februar unter anderem deutschlandweit in Kinos gezeigt, die der AG Kino, der Gilde der deutschen Filmkunsttheater, angehören. Auf www.bundesverband-kinderhospiz.de sind die Filme ab dem Tag der Kinderhospizarbeit ebenfalls zu sehen.
„Wir freuen uns sehr, dass viele unserer Mitglieder deutschlandweit mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen und Aktionen auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam machen“, so Sabine Kraft. „Gemeinsam mit unserer Filmkampagne werden wir so alle zusammen erreichen, dass mehr Menschen Anteil nehmen und bewusster mit dem Thema Kinderhospizarbeit umgehen“. Einen Überblick über die vielen Veranstaltungen am 10.2. gibt die Facebook-Seite „Tag der Kinderhospizarbeit“ des Bundesverbands Kinderhospiz, auf der alle Mitgliedsorganisationen über ihren Einsatz am 10. Februar berichten.

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Wichtige Hilfe per Telefon

180122 PM LEO Center

Das LEO-Center in Leonberg bietet auf einer Fläche von 27.000 m² Platz für über 90 Ladengeschäfte. Vor Weihnachten wurde dort eine besondere Aktion zugunsten des OSKAR Sorgentelefons veranstaltet: die Kunden wurden gebeten, bei Inanspruchnahme des kostenlosen Verpackungsservices einen kleinen Beitrag für die Hotline des Bundesverbands Kinderhospiz (BVKH) zu spenden.

Das Ergebnis dieser Sammlung beläuft sich auf stolze 1100 Euro, die Centermanager Klaus-Peter Regler nun an BVKH-Botschafterin Anne von Linstow und Monika Friedrich vom Projektteam des OSKAR Sorgentelefons übergab. „Solche Aktionen sind unglaublich wichtig“, bedankte sich von Linstow. Die Schauspielerin setzt sich seit Jahren dafür ein, Kinderhospizarbeit in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. „Es ist so schade, dass die meisten Menschen lieber wegsehen, wenn sie mit dem Thema konfrontiert werden. Dabei ist es doch wunderbar, Familien unterstützen zu können, die ein unheilbar erkranktes Kind haben!“

Das Sorgentelefon OSKAR wird vollständig aus Spendengeldern finanziert und ist unter der aus dem Festnetz kostenlosen Rufnummer  0800/88 88 4711 rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonberater haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte von lebensverkürzend erkrankten Kindern, ihren Angehörigen und ihrem sozialen Umfeld sowie Familien, die um ein Kind trauern. Anrufer werden aber auch an Anlaufstellen in ihrer jeweiligen Heimatregion weiter vermittelt. Dazu können sie auf eine speziell aufgebaute Datenbank zurückgreifen, in der mehrere Tausend Adressen von Experten aus ganz Deutschland gespeichert sind.  „Außerdem versteht sich OSKAR als Anlauf- und Vernetzungsstelle für Fachleute aus der Kinderhospizarbeit“, ergänzte Monika Friedrich bei der Scheckübergabe: „In den drei Jahren seines Bestehens konnte OSKAR schon vielen Tausend Anrufern weiterhelfen. Darauf sind wir sehr stolz!“

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Her mit den Socken!

171228 PM Schenks weiter

Bundesverband Kinderhospiz erinnert zur Weihnachtszeit an Aktion „Schenks weiter“

An Weihnachten werden in Deutschland Millionen Geschenke ausgepackt. Und so sehr sich die Schenkenden bemüht haben, das Passende zu finden: nicht jedes Geschenk passt zum Beschenkten. Ein Kleidungsstück in einer Farbe, die einem nicht steht, ein Buch, das man schon kennt – solche „Schenkpannen“ sind normal und auch überhaupt nicht schlimm – denn beim Schenken geht es ja bekanntlich vor allem darum, dem anderen eine Freude zu machen, weil man an ihn gedacht hat. Umso schöner, dass man auch mit Geschenken, mit denen man selbst nichts anfangen kann, anderen eine riesige Freude machen kann.

„Der Bundesverband Kinderhospiz veranstaltet jedes Jahr die Aktion ‚Schenks weiter‘“, erläutert Sabine Kraft, Geschäftsführerin des BVKH. „Wir freuen uns riesig, wenn uns ehemalige Weihnachtsgeschenke als Sachspenden für bedürftige Familien überlassen werden.“ Der Bundesverband Kinderhospiz setzt sich für  die über 40.000 Familien in Deutschland ein, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben.  Viele dieser Familien haben mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen – denn längst nicht alle Kosten, die durch eine solche Erkrankung entstehen, werden von den Krankenkassen übernommen. „Gerade zur Weihnachtszeit ist es oft sehr traurig zu sehen, wie sehr die betroffenen Familien unter den Einschränkungen leiden“, weiß Sabine Kraft. „Natürlich geht es zwar nicht um materielle Geschenke, sondern für diese Menschen ist vor allem gemeinsam erlebte Zeit ein Geschenk. Trotzdem ist es doch wunderbar, eine kleine Aufmerksamkeit zu bekommen, die  man sich selbst vielleicht nicht geleistet hätte.“

Deshalb hat der Bundesverband Kinderhospiz die Aktion „Schenks weiter“ ins Leben gerufen. „Das doppelt vorhanden Buch, der Pullover, der nicht passt – es gibt viele Menschen, die sich darüber sehr freuen würden“, so Kraft, die deshalb alle Beschenkten bittet: „Schicken Sie uns die Geschenke, für die Sie selbst keine Verwendung haben. Sie beschenken damit Menschen, die jeden kleinen Glücksmoment verdient haben!“

Infokasten:

Aktion „Schenks weiter!“
Geschenkespenden können jederzeit an diese Adresse geschickt werden:
Bundesverband Kinderhospiz
Schloß-Urach-Str.4
79853 Lenzkirch

Vielen Dank.

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„Reste“ bringen 15.000 Euro

 

171219 RestCentAktion kr

Landesbank Baden-Württemberg sammelt mit „Rest-Cent-Aktion“ der Mitarbeiter für den Bundesverband Kinderhospiz

Es ist ein beliebtes deutsches Sprichwort: „Kleinvieh macht auch Mist“. Wie viel Wahrheit darin steckt, und wie viel zusammenkommen kann, wenn vermeintlich kleinste Beiträge gesammelt werden, zeigte sich so kurz vor Weihnachten bei einer Spendenübergabe in der Landesbank Baden-Württemberg: 15.000 Euro konnten dort an den Bundesverband Kinderhospiz übergeben werden!
Der Betrag kam zustande, weil die Beschäftigten der LBB das ganze Jahr über großzügig auf die Centbeträge auf ihren Lohnabrechnungen verzichtet hatten. Mit der so genannten „Rest-Cent-Aktion“ unterstützt die Landesbank nun im dritten Jahr soziale Projekte; diesmal soll das Geld dem OSKAR Sorgentelefon zu Gute kommen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit sind, soziale Verantwortung zu übernehmen“, sagten Martin Kuon und Monika Sporer von der LBBW wie aus einem Munde. Um diese Bereitschaft zur Unterstützung zu honorieren, stockte die Landesbank die Spendensumme auf 15.000 Euro auf.
„Es ist sagenhaft, wenn man sieht, dass durch einen relativ kleinen Verzicht der Einzelnen dann eine solche Summe zustande kommen kann“, zeigte sich Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, beeindruckt. „Ich möchte mich ausdrücklich bei jedem einzelnen Spender bedanken. Sie hatten dieses Geld ganz wortwörtlich ‚verdient‘. Umso wundervoller, dass sie so großzügig und mitfühlend sind und damit unser OSKAR Sorgentelefon unterstützen. Damit haben Sie ganz direkt Menschen geholfen, die auch etwas verdient haben – nämlich unsere Hilfe. Danke, dass Sie dies möglich machen!“

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Hilfe auf vier Rädern

171204 PM Marbet

Agentur Marbet spendet 15.000 Euro an Familie mit unheilbar krankem Kind

„Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie dankbar wir sind!“ Isolde Wolfmüller ist sichtlich bewegt, als sie den Scheck entgegen nehmen darf. Einen Scheck, der der Familie aus Karlsruhe das Leben um so vieles leichter machen wird. 15.000 Euro spendet die Firma Marbet an die vierköpfige Familie, die vom Bundesverband Kinderhospiz betreut wird – denn ihre zehnjährige Tochter Antonia leidet an SMA, Muskelschwund, und sitzt wegen dieser unheilbaren Krankheit im Rollstuhl.

Für die Familie bedeutet das Leben mit der Krankheit ein ständiges Kämpfen. Für einen möglichst normalen Alltag, für eine möglichst unbeschwerte Kindheit, für gemeinsame, glückliche Momente, und gegen alle Ängste und Sorgen, auch die finanziellen. In Deutschland gibt es über 40.000 Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Nicht nur, dass diese Familien die Gewissheit aushalten müssen, dass ihr Kind nicht erwachsen werden wird. Sie geraten auch oft in ein soziales Abseits, weil ihr Umfeld nicht mit der Situation fertig wird. Dazu kommt oft auch noch eine finanziell sehr angespannte Lage. „Viele der Anschaffungen und Kosten, die eine unheilbare Krankheit mit sich bringt, werden nicht von den Krankenkassen bezahlt“, weiß Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz.  Antonias Familie ist ein gutes Beispiel: durch die Notwendigkeit, den Rollstuhl transportieren zu müssen, ist ihr normaler PKW zu klein geworden. „Antonia muss ins Auto hinein gesetzt werden, weil sie das nicht mehr alleine kann“, berichtet ihr Vater David. „Mit unserem alten Auto ist das kaum noch möglich, ohne Toni weh zu tun. Auch der Rollstuhl ist ja größer geworden – und passt beim besten Willen nicht mehr hinein!“

„Wir freuen uns sehr, dass wir der Familie Wolfmüller mit der Spende für ein neues Auto helfen können“, sagt Ingo Schwerdfeger von der Marbet Marion&Bettina Würth GmbH in Künzelsau. Die renommierte Agentur für Live-Kommunikation hat im Sommer ein Charity-Golfturnier veranstaltet, dessen Erlös nun an Antonias Familie geht.  Bei der Scheckübergabe bedankt sich auch Sabine Kraft herzlich: „Es ist wunderbar, diese tollen Menschen unterstützen zu können. Ich bewundere, wie sehr diese Familie glückliche Momente zu schätzen weiß. Umso schöner, dass wir ihnen heute einen solchen bescheren konnten!“

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